Abschieds-Gottesdienst von Pfarrer Polycarp

08.08.2017

Am Sonntag, 30. Juli 2017 verabschiedeten zahlreiche Gläubige Pfarrer Polycarp Nworie in einem festlich-frohen Gottesdienst. Der nigerianische Priester wirkte vier Jahre in Escholzmatt und hat nun eine neue Stelle im Pastoralraum Eschenbach-Ballwil-Inwil angetreten.„Ich freue mich, dass trotz den Sommerferien so viele zum Gottesdienst gekommen sind“, sagte Pfarrer Polycarp. Er zelebrierte zusammen mit seinem Mitbruder Felix ein letztes Mal als Ortspfarrer die heilige Messe in der Pfarrkirche Escholzmatt. In seinem Predigtwort gab es den Escholzmattern viele gute Wünsche mit auf den Weg. „Viele sind mir mit Wohlwollen begegnet und haben mich unterstützt“, lobte der Priester und bedankte sich herzlich dafür.

Mit Würde und Tiefe
Es sei ein mutiger Schritt gewesen, vor vier Jahren ins Entlebuch zu ziehen, sagte die Kirchgemeindepräsidentin Eva Studer. Ein mutiger Schritt, der Pfarrer Polycarp auch einiges abgefordert habe. „Wir haben in unseren Pfarreien die Eucharistiefeiern, Taufen,  und andere religiöse Feierlichkeiten mit Pfarrer Polycarp geschätzt. Sie waren geprägt von Würde und Tiefe, gespickt mit einer angenehmen Prise Humor“, lobte Eva Studer. Sie erwähnte einige Eckpfeiler seines Wirkens wie etwa die Ministrantenreise nach Rom oder die Neugründung des Pfarreirates und bedankte sich herzlich für sein Wirken in der Pfarrei Escholzmatt. Für die Zukunft gab die Kirchgemeindepräsidentin Pfarrer Polycarp viele gute Wünsche mit auf den Weg.

Verse und Lieder zum Abschied
Berührend und herzlich, mit vielen guten Wünschen in Versform geschrieben, verabschiedeten sich auch die Ministranten von Pfarrer Polycarp. Der Kirchenchor unter der Leitung von Bernadette Roos hatte eigens für den Abschiedsgottesdienst Spirituals und afrikanische Lieder einstudiert, was Pfarrer Polycarp sehr schätzte. Die Sängerinnen und Sänger wurden von Jos Mayerus am Klavier und David Stadelmann am Schlagzeug begleitet. 

Fröhliches Beisammensein
Im Anschluss an die Messfeier nahmen die Pfarreiangehörigen bei einem Apero die Gelegenheit wahr, um sich mit einem persönlichen Wort von Pfarrer Polycarp zu verabschieden. Und wie könnte es anders sein, da ertönte hie und da das fröhliche und herzhafte Lachen des Priesters über den Kirchenplatz. Im Pfarrsaal hatten derweil afrikanische Freunde von Polycarp und einheimische Helferinnen und Helfer allerlei afrikanische Leckereien zubereitet. In lockerer Stimmung wurde gegessen, getrunken und geplaudert.

(Text Annalies Studer)

 

 

 


 
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